Irish Water Spaniel
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Medikamenten Warnung

HD Vergleichstabelle

Giftige und unverträgliche Wirkstoffe

 

ALLGEMEIN

Der IWS ist nach wie vor ein seltener Hund und wird nur von Liebhabern der Rasse gewählt. Sehr häufig ist er in Jägerhand und daher immer noch ein Gebrauchshund. Für den Einsatz bei der Jagd muss der Hund gesund und robust sein. Demnach sind zivilisationsbedingte Krankheiten beim IWS recht selten.

Jedoch darf man nicht übersehen, dass der Inzuchtfaktor bei den IWS durch unverantwortliche Züchter sehr hoch sein kann. Es gibt leider immer wieder Modetrends innerhalb der Rasse, denen viele Züchter bedenkenlos folgen und die Verpaarung von Halbgeschwistern der 2ten oder auch 3ten Generation sind gar nicht so selten. Dies hat direkt zur Folge, dass der Anteil an Krebserkrankungen bei den Irischen Wasser Spaniel nicht unerheblich ist.

Man sollte also in erster Linie bei der Auswahl seines IWS Welpen darauf achten, dass die Elterntiere einen niedrigen COI Wert haben und auch die Verpaarung selber unter Ausschluss von Inzucht geschieht. Angaben über den COI Wert der Tiere bekommt man unter anderem über die Datenbank der IWS in Holland.

Allerdings muss man wissen, dass leider nicht jedes Land die Zuchtdaten der Irischen Wasser Spaniel in diese Datenbank einfließen lässt, so dass es nach wie vor Lücken im Bestand der IWS gibt.

Am besten vor dem Kauf: gut informieren und fragen, fragen, fragen…

Der englische Sporting Irish Water Spaniel Club in Verbindung mit der Irish Water Spaniel Association arbeiten zusammen, um ein fortlaufendes Bild über die Langlebigkeit der Irischen Wasser Spaniel zu bekommen und um das Auftreten von signifikanten Gesundheitsproblemen zu überwachen.

Die Daten können Sie einsehen unter der Adresse:

IWS Lebenserwartungsstudie

Zum besseren Vergleich sind hier die Daten von allen Rassen einsehbar:

Lebenserwartungsstudie aller Rassen

Wenn Sie die Daten Ihres eigenen IWS in diese Datenbank einfließen lassen wollen, dann können Sie eine email an lewisj@btinternet.com  senden oder Sie schreiben an John Lewis, 17 Kings Walk, Shoreham Beach, Shoreham by Sea, Sussex, BN43 5LG und fordern den Gesundheitsfragebogen an.
 

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MEDIKAMENTEN WARNUNG

Über mehr als 10 Jahre gab es regelmäßige Anzeichen, dass die IWS Hunde eine schwere allergische Reaktion auf die gängigen Antibiotika der Gruppe der Sulphonamide zeigen!!!    

Diese Antibiotika wurden seit dem 2ten Weltkrieg großflächig eingesetzt und bedingten den Tod etlicher Tiere und schwerster Erkrankungen weiterer Hunde. SULPHAMETHOXAZOLE und TRIMETHOPRIM werden verwendet aufgrund ihres synergetischen Effektes und sind bekannt unter dem Generic Namen CO-TRIMOXAZOLE oder CO-TRIM.

Weitere Generica (gleicher Wirkstoff unter anderem Namen) sind:

TRIBRISSEN 

TRIMACARE

DELVOPRIM  

CHANOPRIM

DUPHATRIM

TRIMEDOXINE

NORODINE   

BORGAL SULPHADIOXINE TRIMETHROPIM

ZAQUILAN SULPHADIMETHOXINE BAQUILOPRIM

SULFATRIM 80/400     (Niederlande)

DERAMAXX                 (USA)

DERACOXIB                (USA)

Bitte achten Sie unbedingt da drauf, dass Ihr Tierarzt bei Bedarf andere Antibiotika einsetzt.

CO-TRIMOXAZOLE wurde routinemäßig durch Hausärzte verschrieben bis es die Zulassung für die Anwendung beim Menschen im Herbst des Jahres 1994 verlor. Leider ist es nach wie vor eine bevorzugte Wahl bei Tierärzten in der Veterinärmedizin.

Die veröffentlichten Nebenwirkungen für CO-TRIMOXAZOLE sind:

Quelle: British National Formulary, September 2005

Nausea

Granulocytopenia

Vomiting

Purpura

Diarrhoea

Leucopenia

Glossitis

Thrombocytopenia

Rashes

Megaloblastic Anaemia

Epidermal Necrolysis

Pseudomembranous Colitis

Pancreatitis

Jaundice

Eosinophilia

Hepatic necrosis

Agranulocytosis

 

Erythema Multiforme – (inclusive Stevens-Johnson syndrome)

 


Es ist deshalb für alle Besitzer eines IWS oberstes Gebot aufmerksam zu sein und ihren Tierarzt sowie zukünftige Welpenbesitzer auf diese Gefahr aufmerksam zu machen.

oben

Übertragungsschlüssel zwischen den verschiedenen Auswertungssystemen nach
Clayton Jones (1997)

FCI

Deutschland
(FCI)

UK one joint
(Hipscore)

Schweiz

Schweden

USA (OFA)

A (frei)

A1

0

0

0

Excellent

 

A2

1-3

1-2

 

Good

B (Verdacht)

B1

4-6

3-4

 

Fair

 

B2

7-8

5-6

 

Borderline

C (leicht)

C1

9-12

7-9

1

Mild

 

C2

13-18

10-12

 

Mild

D (mittel)

D1

>18

13-15

2

Moderate

 

D2

 

16-18

 

Moderate

E (schwer)

E1

 

19-21

3

Severe

 

E2

 

22-24

4

Severe

Falls Sie sich näher mit HD beschäftigen wollen, wird Ihnen dieser Link bestimmt weiterhelfen.

oben

Giftige und unverträgliche Wirkstoffe:

* Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin oder ASS)
*
Alkohol (Ethanol)
*
Blei
* Ethylenglykol (Frostschutzmittel)
*
Haschisch (Tetrahydrocannabiol)
*
Kaffee (Coffein)
*
Knoblauch oder Knoblauchextrakt (Allicin)
*
Macadamianüsse
* Metaldehyd (Schneckengift)
*
Nikotin (Tabak)
*
Obstkerne (z.B. Aprikosen, Pflaumen, Pfirsich oder Bittermandeln)
*
Quecksilber
*
Schokolade, dunkle (Theobromin)
*
Schwarzer Tee (Coffein, Theophyllin)
*
Strychnin
*
Thallium
*
Weintrauben, Rosinen
*
Xylit alias Xylitol oder Lignit (z.B. Eisbonbons, Diabetikerprodukte oder Zahnpasta)
*
Zwiebeln (N-Propyldisulfid)


Unverträgliche Futtermittel:

* Milch und Milchprodukte (bei erwachsenen Hunden)
* Rohe Stärke (z.B. Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Getreideflocken)
* Knochenfütterung (gekochte Knochen neigen zum splittern, fleischige Knochen können zu inneren Verletzungen führen
* Kohlgemüse (verursachen Blähungen)
* Rohes Eiweiß (führt zu Verdauungsbeschwerden)
* Hülsenfrüchte (z.B. Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Sojaprodukten können zu Verdauungsbeschwerden führen)
* Kaltes Futter (kann zu Erbrechen führen)


Giftige Zimmerpflanzen:

* Bogenhanf / Bajonettpflanze (organische Säuren, hämolytisches Sapogenin)
* Brunfelsie
* Dieffenbachie “Schweigrohr” (Saponine, Calciumoxalatkristalle, cyanogene Glykoside und Alkaloide)
* Drachenbaum, Drachenlilie (Saponine)
* Efeu (Saponine)
* Fensterblatt (Calciumoxalatkristalle, Oxalsäure)
* Ficus / Gummibaum
* Philodendron (Calciumoxalatkristalle, Oxalsäure)
* Tannennadeln (Terpentinenöl)
* Weihnachtsstern


Giftige Gartenpflanzen:

* Amaryllis / Ritterstern
* Azalee (Diterpene)
* Buchsbaum (Alkaloide (Buxin))
* Christdorn / Stechpalme (verschiedene Gifte)
* Eibe (Alakloide (Taxin))
* Engelstrompete (Scopalamin, L-Hyoscyamin und Atropin)
* Fingerhut (Glykoside)
* Goldregen (Quinolizidin-Alkaloide (Cytisin))
* Maiglöckchen (Glykoside)
* Misteln (Viscotoxine (Polypeptide), Viscumin (Lectine))
* Oleander (Glykoside (Oleandrin, Neriosid))
* Rhododendron (Toxine (Rhododendrin, Rhododendrol, Andromedotoxin, Ursolsäure, Arbutin, Tannin und Gallussäure))
* Thuja (ätherisches Öl, Bitterstoffe und Gerbstoffe)

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