Irish Water Spaniel
Switch to English

 

Dummy A
Dummy F
Dummy O
Prädikatsvergabe
Vergleichbarkeit mit ausländischen Prüfungen
Ländercode

 

Dummy A Prüfungsfächer

Einzelmarkierung Land
(1) Nach Abgabe eines Schusses wird ein Dummy, für Führer und Hund deutlich sichtbar (Flugbahn und Fallbereich), geworfen.
Der Wurf des Dummys sollte stets in den Wind erfolgen.
(2) Der Hundeführer darf den Hund erst auf Anweisung des Richters zum Dummy schicken.

Einzelmarkierung Wasser
(1) Nach Abgabe eines Schusses wird ein Dummy, für Führer und Hund deutlich sichtbar, in ein tiefes Gewässer, in dem der Hund schwimmen muss, geworfen.
Alternativ kann auch, sofern ein geeignetes Gewässer (schmaler Fluss, Kanal, Flussarm) vorhanden ist, ein Dummy für Führer und Hund deutlich sichtbar, nach Abgabe eines Schusses, über das Gewässer geworfen werden.
(2) Der Ansetzpunkt muss von der Wasserkante entfernt liegen.
(3) Der Hundeführer darf den Hund erst auf Anweisung des Richters zum Dummy schicken.

Verlorensuche
(1) In einem Gelände mit geringer Deckung werden für Führer und Hund nicht sichtbar 10 Dummies ausgeworfen.
(2) Auf Anweisung des Richters wird der Hund zur “Verlorensuche” in das bezeichnete Suchgebiet geschickt.
(3) Der Führer kann sich entlang der Grundlinie des Suchgebietes bewegen.
(4) Der Hundeführer kann seinem Hund Kommandos geben, um ihn in dem bezeichneten Suchgebiet zu halten.
(5) Die Aufgabe wird durch den Richter beendet.

Appell und Memory
(1) Hund und Hundeführer gehen gemeinsam mit dem Richter. Der Hund ist dabei nicht angeleint. Der Werfer geht in einiger Entfernung vor der Gruppe her. Die Position des Schützen wird durch den Richter bestimmt.
(2) Es werden insgesamt 2 Schüsse abgegeben sowie ein Dummy geworfen.
(3) Nach erfolgtem 1. Schuss und Wurf des Dummys bleiben Hund und Hundeführer stehen.
(4) Hund und Hundeführer gehen gemeinsam mit dem Richter weiter.
(5) Nach erfolgtem 2. Schuss (es wird kein Dummy geworfen) bleiben Hund und Hundeführer stehen.
(6) Auf Anweisung des Richters schickt der Hundeführer den
Hund zum geworfenen Dummy.

oben

Dummy F Prüfungsfächer

Doppelmarkierung
(1) Die Merkfähigkeit wird mittels einer Doppelmarkierung jeweils unter Schussabgabe geprüft, wobei mindestens ein Dummy in ein Gewässer oder jenseits eines stehenden (langsam fließenden), Gewässers fällt.
(2) Sollte kein geeignetes Gewässer zur Verfügung stehen, kann eine vergleichbare Doppelmarkierung auf Land nach Abgabe eines Schusses gearbeitet werden. Zusätzlich muss dann eine Markierung aus tiefem Wasser gearbeitet werden. Diese wird mit "Bestanden/Nicht bestanden" bewertet. Ein Hund, der hierbei schwere Fehler zeigt, kann die Prüfung nicht bestehen.
(3) Die Reihenfolge der gebrachten Dummies ist beliebig. Sie wird dem Richter vom Hundeführer mitgeteilt.
(4) Der Hundeführer darf den Hund erst auf Anweisung des Richters zum Dummy schicken.

Verlorensuche
(1) In einem Gelände mit mittlerer Deckung werden für Führer und Hund nicht sichtbar 8 Dummies ausgeworfen.
(2) Nach Aufforderung durch den Richter wird der Hund zur “Verlorensuche” in das bezeichnete Suchgebiet geschickt.
(3) Die Aufgabe wird durch den Richter beendet.

Einweisen
(1) Für den Hund und Hundeführer wird nicht sichtbar ein Dummy ausgelegt, dessen Lage dem Führer vor Beginn zu bezeichnen ist. Die Geländebeschaffenheit ist so zu wählen, dass der Hund seine Lenkbarkeit zeigen kann.
(2) Nach Aufforderung durch den Richter schickt der Führer seinen Hund.

Standruhe in Verbindung mit Markieren (Walk Up)
(1) Die Führer einer Gruppe (mindestens 3, maximal 6 und nicht mehr als 4 Gespanne pro Richter) gehen mit ihren nicht angeleinten Hunden in einer geraden Linie durch ein Gelände geringer Deckung.
(2) Nach erfolgtem Schuss bleiben Führer und Hunde stehen, und ein Dummy wird vor die Führerlinie geworfen. Auf Anweisung des Richters wird ein Hund zum Bringen geschickt, während die nicht arbeitenden Hunde ruhig bei ihren Führern warten.
(3) Der Vorgang wiederholt sich unter ständigem Vorrücken der Gespanne und Werfer bis alle Hunde zum Einsatz gekommen sind.
(4) Das Arbeiten der Hunde erfolgt von der rechten äußeren Position.
(5) Der Hundeführer darf den Hund erst auf Anweisung des Richters zum Dummy schicken.

oben

 

Dummy O Prüfungsfächer

Doppelmarkierung
(
1) Die Merkfähigkeit wird mittels einer Doppelmarkierung jeweils unter Schussabgabe geprüft.
(2) Der Hund arbeitet nach Aufforderung des Richters in der vom Richter vorgegebenen Reihenfolge.
(3) Der Hundeführer darf den Hund erst auf Anweisung des Richters zum Dummy schicken.

Standtreiben
(1) Es werden zwei Gespanne angestellt.
(2) In einem deckungsreichen Gelände werden im Rahmen eines Treibens Dummies (mindestens 10) ausgeworfen.
(3) Dummies, die im Bereich des Führers fallen, werden nach Aufforderung durch den Richter vom Führer eingesammelt, während der Hund auf seinem Platz wartet.
(4) Nach Aufforderung durch den Richter werden die Hunde dann abwechselnd in das Gelände zur Suche geschickt. Der Richter kann den Suchbereich bestimmen.
(5) Die Aufgabe wird durch den Richter beendet.

Einweisen in ein Suchgelände
(1) In einem Gelände mit dichter Deckung (Schilf, Brombeeren, etc.) wird in größerer Entfernung für Führer und Hund nicht sichtbar ein Dummy geworfen. Der Richter bezeichnet einen Suchbereich.
(2) Nach Aufforderung durch den Richter soll der Hund über abwechslungsreiches Gelände (z.B. Wasserläufe, Zäune, Hecken, Gräben, Wege etc.) in gerader Linie auf das Suchgelände eingewiesen werden und dort eine selbständige Suche beginnen.
Der Hund soll im Bereich des Suchgebiets gehalten werden.

Standruhe in Verbindung mit Markieren (Walk-Up)
(1) Die Führer einer Gruppe (mindestens 3, maximal 6 und nicht mehr als 4 Gespanne pro Richter) gehen mit ihren nicht angeleinten Hunden in einer geraden Linie durch ein Gelände mit geringer bis mittlerer Deckung. Es können Markierungen sowohl vor der Linie als auch hinter der Linie fallen und es werden nicht sichtbar für die Hunde und Hundeführer Dummies ausgelegt.
(2) Nach jedem Schuss bleiben Führer und Hunde stehen.
(3) Jeder Hund arbeitet nach Aufforderung durch den Richter eine Markierung und ein nicht sichtbar geworfenes Dummy. Der Richter bestimmt die Reihenfolge und entscheidet wann Markierungen und nicht sichtbar geworfene Dummies gearbeitet werden.

oben

 

Prädikatsvergabe:

Punktebewertung bei Dummyprüfung

Punkte

Prädikat

0 bis 40

nicht bestanden

41 bis 52

bestanden

53 bis 64

gut

65 bis 75

sehr gut

76 bis 80

vorzüglich

 

Punktebewertung bei Workingtest

Punkte

Prädikat

0 bis 50

nicht bestanden

51 bis 64

bestanden

65 bis 80

gut

81 bis 90

sehr gut

91 bis 100

vorzüglich

oben
 

Vergleichbarkeit mit ausländischen Prüfungen:

Anfänger-Klasse (Dummy A)

DK - Beginner-Klasse B Prüfung
CH – Dummy 1
A - Dummy-Prüfung (WT) L
L – RCL Dummy A
B - WT-C1 Prüfung
NL/B - C Diplom/Certificaat
NL/B/F – Field trial la franaise
D - LCD Dummy A
D - JP/R

Fortgeschrittenen-Klasse (Dummy F)

GB - Field trial Novice
CH – C-Prüfung
CH – Dummy 2
A - Dummy-Prüfung (WT) M
L – RCL Dummy F
B - WT-C2 Prüfung
NL/B - B Diplom/Certificaat
NL/B/F - Field trial la franaise/Amateur
D - LCD Dummy F
D - BLP
D - Dr. Heraeus Prüfung
D - RGP

Offene-Klasse (Dummy O)

DK - Open-Klasse B-Prüfung
GB - Field trial Open
CH - B-Prüfung
CH – Dummy 3
A - Dummy-Prüfung (WT) S
L – RCL Dummy O
B - WT-B Prüfung
NL - A Diplom/Certificaat
NL/B/F - Field trial l'anglaise
D - LCD Dummy O
D - St. John’s Prüfung
D - PnS

oben

Ländercode:

A = Österreich
B = Belgien
CH = Schweiz
D = Deutschland
DK = Dänemark
F = Frankreich
GB = Großbritannien (England)
L = Luxemburg
NL = Niederlande (Holland)

oben